Eigene Rasterdaten für GPS-Navigationsprogramme und GPS-Geräte

 

Gedruckte Rad-/Wanderkarten (z. B. großmaßstäbige topografische Wanderkarten) sind meist sehr detailliert und deshalb hervorragend für Tourenplanungen geeignet.

Deshalb möchten viele GPS-Nutzer ihre „gute Papierkarte“ auch zu Hause auf dem Rechner nutzen können. Dazu muss die Karte gescannt und georeferenziert werden.

Die aufbereiteten Rasterdaten können dann in einem GPS-Navigationsprogramm (Touratech-QV, OziExplorer, CompeGPSLand,…) geladen werden.

            

             GPS-Navigationsprogramm Touratech QV (TTQV) mit der Darstellung einer gescannten

             und georeferenzierten Radwanderkarte

Seit einiger Zeit bieten manche GPS-Gerätehersteller die Möglichkeit, neben Vektor- auch Rasterkarten darzustellen.

Neben CompeGPS (TwoNav Aventura), Lowrance (Endura) und andere, bietet auch Garmin für die Gerätemodelle Colorado, Dakota und Oregon die Möglichkeit an, Rasterdaten zu laden. Dazu hat Garmin eine spezielle Lösung mit dem Namen CustomMaps entwickelt.

 CustomMaps  bedeutet:

1. Es ist möglich, Rasterdaten in einem speziellen Format (KMZ) auf das GPS-Gerät zu laden.

2. Es gibt ein Verfahren, bei dem man mit Hilfe von GoogleEarth-Luftbildern eine Karte kalibrieren kann. Dabei wird die Karte an dem Luftbild so ausgerichtet, dass Karte und Luftbild deckungsgleich sind. Anschließend kann eine KMZ-Datei erzeugt und auf die Speicherkarte des GPS in das Verzeichnis Garmin/CustomMaps exportiert werden. Eine genaue Beschreibung  des kompletten Vorgangs findet man unter

www.garminonline.de/karten/outdoor/custommaps

Um einen Kartenscan mit GoogleEarth zu kalibrieren, ist etwas Übung und Fingerspitzengefühl erforderlich. Kleinere Karten sind noch recht gut zu kalibrieren, bei größeren kann das schon mal eine aufwendige Pfrimelei werden.

Komfortablere und qualitativ bessere Möglichkeiten, Karten zu kalibrieren, bieten auch die GPS-Navigationsprogramme (Touratech-QV, OziExplorer, CompeGPSLand,…) selber an.

Das GPS-Navigationsprogramm TTQV bietet übrigens eine Rasterkarten-Exportschnittstelle für Garmin- und CompeGPS-Geräte an.

Die besten Kalibrierergebnisse erzielt man jedoch mit Spezialprogrammen. Das sind z. B. Georeferenzierungs-

tools von GIS-Programmen oder auch der Global Mapper.

Bei diesen kostenpflichtigen Programmen werden in der Regel die auf der Karte aufgedruckten Kartennetzlinien zum Kalibrieren/Georeferenzieren verwendet.

                         

 
Der Contex-Großformatscanner im Einsatz ...
 
GPS-Outdoor-Gerät Garmin Oregon mit einer geladenen Rasterkarte
 

 

Wir, das „Kartographie- und Scanstudio merkartor, haben uns darauf spezialisiert, großformatige Papierkarten kostengünstig einzuscannen und zu georeferenzieren.

Sie, als Kunde, erhalten aufbereitete Kartendaten, die Sie direkt in ein GPS-Navigationsprogramm

einbinden können.

Sollen die digitalen Karten auch auf einem GPS-Gerät dargestellt werden, liefern wir die entsprechenden

Daten. Für Garmin-Geräte wäre das ein KMZ-Archiv. Das Archiv beinhaltet alle Kartenkacheln in richtiger

Größe und Format.

         

 

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